Lokaler Kreislaufverbund - Vorteile für Städte und Kommunen
Ein lokaler Kreislaufverbund trägt in mehreren Aspekten zur nachhaltigen Entwicklung von Städten bei. Hier sind einige der wichtigsten Beiträge:
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Förderung von Mehrweg und Abfallvermeidung: Durch den lokalen Kreislaufverbund wird Mehrweg in Städten für Verbraucher*innen und Betriebe einfacher, indem Mehrweg an vielen Stellen zurückgeben werden kann und Betriebe durch Dienstleistungen entlastet werden können. Verpackungsabfälle, die in der Stadt entstehen, können so reduziert werden.
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Reduzierung des CO2-Ausstoßes: Wenn lokale Kreislaufsysteme gut funktionieren, werden Transportwege zu entfernten Spülzentren verringert. Dies führt zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes, da weniger Transportemissionen anfallen. Wenn existierende Logistikinfrastrukturen eingebunden werden, kann auch der Lärm und der Verkehr in den Innenstädten reduziert werden.
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Förderung von lokalen Wirtschaftskreisläufen: Ein Kreislaufverbund auf lokaler Ebene kann die lokale Wirtschaft stärken, indem lokale Unternehmen und Produzenten in den Kreislauf integriert werden. Lieferanten, Spülzentren, Recyclingunternehmen, aber auch lokale Händler profitieren vom Kreislaufverbund.
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Schaffung von Arbeitsplätzen: Der Aufbau und Betrieb von Recycling- und Wiederverwertungsanlagen, Reparaturdiensten oder Upcycling-Initiativen schaffen neue Arbeitsplätze in der Region und tragen zur wirtschaftlichen Stabilität bei.
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Wertschöpfung schaffen: Städte, die lokale Kreislaufsysteme implementieren, wandeln einen Teil der globalen Wertschöpfungsketten von Einwegverpackungen in Wertschöpfung bei der Versorgung, Spülen und Rückholung vor Ort um. Die Förderung von Nachhaltigkeit und Wirtschaftsförderung sind kein Widerspruch.
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Förderung des Bewusstseins für Nachhaltigkeit: Lokale Kreislaufsysteme fördern das Bewusstsein der Bevölkerung für Nachhaltigkeit und Umweltfragen. Gerade die Verbindung mit der lokalen Wirtschaft regt zum Umdenken und Handeln an, was langfristig das Konsumverhalten und den Lebensstil der Stadtbewohner beeinflussen kann. Mit einer Kommunikationskampagne kann dieses Umdenken unterstützt werden.
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Soziale Nachhaltigkeit und Inklusion: Die Einbeziehung von Inklusionsbetrieben ist ein wesentlicher Baustein in der sozialen Nachhaltigkeit, gerade bei lokalen Mehrwegnetzwerken. Viele Unternehmen vor Ort fördern bereits Inklusionsbetriebe und zusammen mit der Aktion Mensch prüfen wir Fördermöglichkeiten.
Insgesamt leistet ein lokaler Kreislaufverbund einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer nachhaltigeren, resilienteren und lebenswerteren Stadt.
Projekte mit Städten
Wir arbeiten derzeit an verschiedenen Projekten in den folgenden Städten. Jedes Projekt ist durch die lokalen Gegebenheiten unterschiedlich.

Wiesbaden
Wiesbaden ist seit 2023 "Mehrweg Modell Stadt". Hier wurde das erste Pilotprojekt erfolgreich durchgeführt. Nach dem Pilotprojekt wurde an der Verstetigung des lokalen Mehrwegnetzwerkes gearbeitet.
Mainz
Mainz ist seit 2023 "Mehrweg Modell Stadt". Hier wurde das erste Pilotprojekt erfolgreich durchgeführt.


Darmstadt
Mehrwegverpackungen spielen in Darmstadt eine große Rolle. Das städtische Konzept HEAG FairCup sorgt an vielen Stellen für gute Möglichkeiten Einwegverpackungen zu reduzieren. Der Wochenmarkt ist ein Vorbild für viele andere Städte, weil hier Mehrwegnutzung konkret umgesetzt wird und ein lokales Mehrwegnetzwerk zusammen mit einem kommunalen Unternehmen aufgebaut wurde.
Freiburg im Breisgau
In einem Beratungsprojekt wurde gemeinsam mit dem Umweltschutzamt der Stadt Freiburg eine Strategie für den Aufbau eines lokalen Mehrwegnetzwerkes entwickelt und befindet sich derzeit im Entscheidungsprozess.

Kontakt für ein unverbindliches Erstgespräch
In unserem Beratungsansatz zeigen wir wie die aktuelle (Mehrweg-)Situation in Ihrer Stadt aussieht, welche Betriebe welche Konzepte verfolgen und welche Voraussetzungen für ein lokales Mehrwegnetzwerk benötigt werden und welche Gegebenheiten bereits bestehen.